Syndrom des erhoeten Widerstandes der oberen Atemwege (SEROA)
Die Vorlage fuer dieses Syndrom wurde erstmals von Guilleminault fuer Kinder mit absehbarer idiopathischer Hypersomnie eingefuehrt. Die Studien massen die wiederholte Praesenz von irregulaeren Erweckungen waehrend einer ganzen Schlafperiode, die in Beziehung stand zu einem anormalen Anstieg des Widerstandes der OA ohne O2-Haemoglobinentsaettigung. Die darauffolgenden Erforschungen grenzten das SEROA als klinische Einheit aus und identifizierten es physiopathologisch, um die Personen zu beschreiben, die weder Apnoe noch O2-Entsaettigung aufwiesen, aber die als Konsequenz eines progressiven Widerstandsanstiegs der OA elektroenzephalografisch wiederholte Aufweckungen erlitten (Mikroerweckungen). Die Definition des SEROA scheint immer noch kontrovers fuer viele Autoren, die es als vorhergehendes Syndrom des SAS ansehen. Irgendwo zwischen einfachem Schnarchen und dem OSAS wird es als differnzierte klinische Einheit immer noch in Frage gestellt. Es gibt eine Tendenz, die verteidigt, dass das SEROA als eine von dem SAS differenzierte pathologische Einheit einbezogen wird, waehrend eine andere Seite der klinischen Forschung es als milden Ausdruck des SAS ansieht, einem Anfangsstadium der Krankheit mit gleichem physiopathologischem Ausmass. Dieses Syndrom wird charakterisiert von sich wiederholenden Episoden verringerter Luftstroemung in den OA bei gleichzeitigem Ausbleiben von Atemstillstaenden, ohne O2-Entsaettigung, mit Erweckungen, die in Verbindung stehen mit respiratorischer Anspannung, so dass der Schlaf abgebrochen wird und Schlaefrigkeit am Tag, neurokognitive Schaeden, Aufmerksamkeitsdefizite und Hyperaktivitaet generiert wird. Eine der groessten Nachteile fuer seine Diagnostik liegt darin, dass die klinische Auspraegung des SEROA dem des Schlafapnoe-Syndroms aehnlich ist und die resultierenden Symptome provozieren eine Ueberlappung der Diagnostik.
Zentrales Apnoesyndrom
Generll bekannt als zentrale Apnoe des Schlafs: Die Beeintraechtigung der normalen Atmung, aufgrund des negativen Einstroms ueber die nervoesen Zentren, die die Atmung kontrollieren und die so eine Behinderung der Luftstroemung von mindestens 10 Sek. bewirkt. Sie steht in Verbindung mit Dysfunktionen des zentralnervoesen Systems oder des zerebralen Teils, der die Atmung kontrolliert. Sobald der CO2p steigt, stimuliert das respiratorische Zentrum die Schwelle dieses Niveaus, um die Atembewegungen in Gang zu bringen. Waehrend des Schlafs liegt dieser Schwellenwert hoeher als im Wachzustand, infolgedessen ist das CO2-Volumen zum Schlafbeginn geringer als bei fortgeschrittenem Schlaf, so dass physiologisch Atemstillstaende auftauchen koennen, die normal sind, trotzdem beobachtet man in Personen, die unter schlechter Schlafqualitaet mit regelmaessigen Unterbrechungen leiden, eine periodische Atmung, aufgrund einer idiopathischen zentralen Apnoe, in welcher der CO2p normal ist, bekannt als nicht-hyperkapnische zentrale Apnoe. Die Atmung waehrend des Wachzustandes wird durch metabolische, konduktante und neuronale Faktoren kontrolliert. Durch Ausfall von konduktanten Faktoren waehrend des Schlafs treten die neuronalen Mechanismen der Atmung ein, unter Einfluss von fast ausschliesslich metabolischen Faktoren, so dass strukturelle Laesionen oder funktionelle der Chemorezeptoren, autonomen Bahnen, medullaeren Respirationszentren, motorische Bahnen, Neurone des Vorderhorns, neuromuskulaeren und muskulaeren Einheit Platz machen fuer eine zentrale Apnoe des Schlafs, das weitreichend das zentralnervoese und periphere System vereinnahmt. Generell ist die zentrale Apnoe weniger praesent, als die obstruktive Variante, nichtsdestotrotz hilft das Interesse an der Gegenwart von taeglicher Uebermuedung, Fragmentierung und Qualitaet des Schlafs und anderen primaeren Stoerungen des Schlafs (z. B. Parasomnia, gaengige Bewegungen der Extremitaeten etc.) diese zentrale Modalitaet der Schlafapnoe zu identifizieren, um so das Vorliegen eines zirkulaeren Mechanismus vermeiden zu koennen, in welchem eine Atemstoerung metabolische Veraenderungen produzieren koennte, die wiederum die Schlafarchitektur umwandeln koennten und so den Prozess verschlimmern. Sie wird von der OSAS unterschieden durch das Nichtvorhandensein von ventilatorischer Anspannung als Antwort auf Atemunterbrechungen. Genauer gesagt: Nach einem Kollaps oder Atemstillstand (Apnoe) esistieren keine (inspiratorischen) respiratorischen Bemuehungen. Die physiopathologischen Konsequenzen sind aehnlich denen des obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms.
Kombiniertes Schlafapnoe-Syndrom
Es ist eine Kombination der obstruktiven und zentralen Apnea mit einem neurologischen Hintergrund und einer obstruktiven Entwicklung. Die Apnoe wird als Mischung diagnostiziert, wenn Elemente neurologischen Ordens koexistieren mit obstruktiven Episoden, die provoziert werden von anatomischen und funktionalen Veraenderungen der OA. Allgemein werden die Episoden der kombinierten Apnoe iniziiert mit einer urspruenglich zentralen Komponente, aber sie entwickeln Atemanspannungen, die charakteristisch sind fuer die obstruktive Apnoe.
Auch periodische oder zyklische Atmung genannt, weist es abnorme Atmung auf, die aus inverser Veraenderung der respiratorischen Geschehnisse besteht. Die respiratorischen Schwingungen entwickeln sich zyklich von der Apnoe aus (Ausfallder Respirtation), gefolgt von einem graduellen Anstieg der respiratorischen Frequenz und Amplitude, Tachykardie (schnelle Atmung, aber weniger tief) bis hin zu Hyperkapnie (Anstieg der Geschwindigkeit und Tiefe der Atmung), um sich wieder stufenweise bis zur Apnoe zu verringern. Diese Anomalie hat ihren Ursprung in einer Dysfunktion des zentralnervoesen Systems und wird assoziiert mit zerebralen Schaeden, wie der zerebrovaskulaeren Insuffizienz. Dies findet sich haeufig in gesunden Personen, die sich in enormen Hoehen befinden, in Herzinsuffizienz- und Komapatienten. Wie in anderen Formen der zentralen Apnoe beruhen sie nicht auf ventilatorischer Anspannung. Die periodische Atmung kann eine Erscheinungsform sein, der eine zentrale Apnoe zugrundeliegt oder die sich in einer unabhaengigen Form manifestiert.
Atemmodell von Cheyne Stokes (AMCS)
Auch periodische oder zyklische Atmung genannt, weist es abnorme Atmung auf, die aus inverser Veraenderung der respiratorischen Geschehnisse besteht. Die respiratorischen Schwingungen entwickeln sich zyklich von der Apnoe aus (Ausfallder Respirtation), gefolgt von einem graduellen Anstieg der respiratorischen Frequenz und Amplitude, Tachykardie (schnelle Atmung, aber weniger tief) bis hin zu Hyperkapnie (Anstieg der Geschwindigkeit und Tiefe der Atmung), um sich wieder stufenweise bis zur Apnoe zu verringern. Diese Anomalie hat ihren Ursprung in einer Dysfunktion des zentralnervoesen Systems und wird assoziiert mit zerebralen Schaeden, wie der zerebrovaskulaeren Insuffizienz. Dies findet sich haeufig in gesunden Personen, die sich in enormen Hoehen befinden, in Herzinsuffizienz- und Komapatienten. Wie in anderen Formen der zentralen Apnoe beruhen sie nicht auf ventilatorischer Anspannung. Die periodische Atmung kann eine Erscheinungsform sein, der eine zentrale Apnoe zugrundeliegt oder die sich in einer unabhaengigen Form manifestiert.
Die zentrale, angeborene alveolaere Hypoventilation (kongenitale zentrale Hypoventilation) oder Undine-Syndrom
Die alveolaere Hypoventilation wird provoziert durch einen Fehler im
automatischen Kontrollsystem der Atmung, welches die arterielle O2-Saettigung verringert (Hypoxie) und so die autonome Atmung ausbleibt. Infolgedessen kommt es zu einer ernormen Konzentrationssteigerung des CO2 im Blut. Die Hypoventilation wird im Schlaf angeheizt, wenn die Atemkontrolle voellig autonom stattfindet und die Individuen keinen regulatorischen Einfluss auf die Hypoxie und Hyperkapnie haben. Als angeborene Erkrankung tritt es in Neugeborenen bis zum einschliesslich 1. Lebensjahr auf. Auch wenn es eine seltene Erkrankung ist, die Prognose ist dafuer umso ernster mit einer erhoehten Sterbensrate und einer notwendigen, therapeutischen mechanischen Beatmung. Die gaengigsten klinischen Aeusserungen sind Muedigkeit, Kopfschmerzen und allgemeine Veraenderungen im Schlaf.
In der deutsch-skandinavischen Mythologienannte man Meerjungfrauen von grosser Schoenheit Undinen, die in Lagunen, Fluessen, Teichen und Brunnen lebten. Sie haben ihre Korrespondenz in den Nymphen der griechischen Mythologie. Ab dem 18. Jhrd. wurden die Undinen in einer Reihe von phantastischen Erzaehlungen erwaehnt und so zu Sagenwesen. Der Fluch oder vielmehr die Verfluchung durch die Undine steht in Beziehung zu der legende in der die Nymphe ihren untreuen sterblichen Geliebten verflucht:” Du versprachst mir, dass dein letzter Atemzug aus deinem Munde mir bestimmt ist, und ich nahm deine Entscheidung an. So soll es denn sein. Zu jederzeit, zu der du wachest, wird dein Atem dir gehoeren, solltest du jedoch in Schlaf verfallen........wird dein Atem mir gehoeren, und du wirst sterben. ”.
Somera 6, 2 planta
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