Behandlung von Schlafapnoe

Orthoapnea

Die geeigneteste Loesung
fuer Schlafstoerungen

Annaeherung an Patienten mit Misstrauen gegenueber SA

Apnoebehandlung 1 Der Apnoepatient ist maennlich, mittleren Alters, mit bemerkbarem Uebergewicht, kurzem Hals und mit Bluthochdruck im klinischen Verlauf. Diese Vorgaben werden mit anderen beobachtbaren Daten der erste Untersuchung ergaenzt, da es sich um Personen handeln kann die muede erscheinen, eine ungerechtfertigte Somnolenz am Tage aufweisen und generell zur Behandlung geschickt wurden, aufgrund von intensivem Schnarchen und Apnoe, die durch Lebensgefaehrten/-innen entdeckt wurden.

Die erste Handlung gegenueber dem SAHS verdaechtigen Patienten sollte die Eroerterung eines detaillierten klinischen Verlaufs sein. Es ist wichtig eine intensive Anamnese durchzufuehren, die alle persoenlichen, erbgutbedingten und familiaeren Daten der Krankheit vereinigt, als erster Schritt der Erstellung der Differenzialdiagnose und der Auswahl der zukuenftlich geeignetesten Behandlung. Auf keinen Fall sollte der klinische Verlauf des Patienten bestimmend sein, um eine Diagnose zu stellen, da physiopathologische Mechanismuseigenschaften, auf die sich das SAS stuetzt, auch eine Rolle spielen. Diese erste Annaeherung ist uns von grossem Nutzen, um andere verknuepfte Pathologien herauszufiltern, vor allem die, die zu Hypersomnolenz fuehren, aufgrund von schlechten Schlafgewohnheiten, die ueblicherweise zusammen mit Schlafentzug, die Hauptursache sind fuer exzessive Somnolenz.

Apnoebehandlung 2 Bei der Eroerterung des klinischen Verlaufs von verdaechtigen SAS-Patienten ist es notwendig, auch die Lebensgefaehrten und Familienmitglieder zu befragen, die mit dem Patienten zusammenleben, da die naechtlichen Symptome des Krankheitsbildes ohne Wissen des Patienten selbst auftauchen. Es sind die Lebensgefaehrten, die unter dem unertraeglichen Schnarchen leiden und denen die wiederholten Episoden von Atemstockungen auffallen. Dieser Apnoezyklen und lauten Schnarchanfaelle gipfeln in Atemanspannungen, die begruendet liegen in Erweckungen und Arousals, die hoffnungslos den Schlafvorgang zerstoeren.

Apnoebehandlung 3 All diese naechtliche Aktivitaet wird vom SAS-Patienten selbst nicht wahrgenommen, der die extreme Somnolenz nicht rechtfertigen kann und der nach einer Nacht voller Schlaf, denkt, dass er sich so normal fuehlt. Das Ausmass, das auf den SAHS-Komplikationen beruht, wie die Hypoxie (O2-Defizit), kardiovaskulaere Krankheiten, Veraenderung der Schlafarchitektur und kongitive Stoerungen, ist es Wert den betroffenen Patienten besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

Apnoebehandlung 4 Symptome
Es ist auch von grundlegender Bedeutung Informationen ueber die Arbeit oder den Beruf zu eroertern, die der Patient ausuebt, aufgrund des Einflusses der Symptomologie im taeglichen Leben. Es gibt verschiedene typifizierte Stoerungen, die mit der Schichtarbeit oder mit Nachtdiensten in Verbindung stehen, die auch extreme Somnolenz und Veraenderungen im normalen Schlafvorgang mit sich bringen. Ausserdem hat die Berufsausuebung besondere Bedeutung bezueglich festgelegter Aktivitaeten, wie bei professionellen Fahrern, da SAHS zu einem wirklich grossen Problem wird in Kombination mit routinierten Aktivitaeten wie Fahren oder der Handhabung gefaehrlicher Waren. Auch sollten die familiaeren Verbindungen untersucht werden, die bei SAHS-Patienten existieren. Diese genetische Veranlagung muss im klinischen Verlauf mit einbezogen werden, mit Informationen ueber familiaere Vorfahren, die unter eventuellen Atemstoerungen litten.

Die charakteristische Symptomtriade des SAHS des Schnarchens, Apnoe und Hypopnoe wird mit anderen weniger haeufigen Symptomen ergaenzt und die sich unterschiedlich auf jeden Patienten auswirken. Eine sichere Diagnose verlangt eine volle Betrachtung, sowohl der klassicheren Symptomologie als auch der weniger haeufigen.

Die ueblichsten naechtlichen Symptome mit haefigstem Vorkommen im klinischen Bild der SAHS-Patienten sind das Schnarchen und die Apnoeereignisse (Apnoe/Hypopnoe).

Apnoebehandlung 5 Das Schnarchen
Es ist das bekannteste Symptom, das man mit dem klinischen Krankheitsbild des Schlafs in Verbindung gebracht wird. Es ist auch das haeufigste, es liegt bei 95% der Patienten vor. Als Differenzialfaktor fuer die Diagnose ist es verwirrend, da das Vorkommen des einfachen Schnarchens in der Bevoelkerung sehr haeufig ist. 30% der Maenner und 40% der Frauen schnarchen gewohnterweise und diese Prozentzahlen verwerfen quantitativ die gelegentlichen Schnarcher (nach einer Nacht des Akloholkonsums und Rauchens, Nasenverstopfungen, etc.....). Schnarchen bedeutet nicht unbedingt unter SAHS zu leiden, waehrend es wiederum unwahrscheinlich erscheint, dass SAHS ohne das Vorkommen von Schnarchen im klinischen Bild auftaucht. Der Schnarchtypus, der bei SAHS-Patienten ueblicherweise vorkommt, hat einige Charakteristika, die ihn von gewoehnlichen einfachen Schnarchern oder chronischen Schnarchern unterscheiden, und sie sind von verschiedener Intensitaet, mit leisen Perioden, die den Apnoe entsprechen.

Apnoe
Die Anzahl der Apnoeereignisse in einer Nacht, die ueber den AHI quantifiziert werden, sind die wichtigsten Werte in der SAHS Prognose. Die Lebensgefaehrten/-innen beschreiben die Ereignisse als unruhige Stille mit Abwesenheit der Atmung, die in unbewussten Erweckungen gipfeln. Der AHI ist der nuetzlichste Wert, um eine Existenz von SAHS voraussagen zu koennen.

Exzessive Somnolenz am Tag (EST)
Die exzessive Somnolenz ist das Hauptsyndrom eines SAHS Bildes und wird definiert als Tendenz unfreiwillig waehrend des Tages schlafen zu wollen. Bei der Mehrheit der Faelle sind der haeufigste Grund fuer den unzureichenden Schlaf und die Somnolenz, die schlechten Schlafgewohnheiten, die fast immer hinter der Hypersomnie stehen. Es sollte beachtet werden, dass das Vorkommen von EST in der Bevoelkerung besonders hoch ist und auch Nebenwirkung fuer viele Gruende, wie dem unzureichenden Schlaf sein kann. Wenn der Grund in der mangelnden Schlafhygiene liegt, ist die Somnolenz nicht pathologisch und laesst mit der Anpassung festgesezter Angewohnheiten nach. Die Annaeherung an das klinische Bild des Patienten und die Beobachtung seiner Gewohnheiten in seinem taeglichen Schlaf ist die beste Moeglichkeit die Praesenz von Pathologien auszumerzen. Wenn der Bericht des Patienten schlechte Schlafhygiene ausschliessen kann, sollten wir ins Auge fassen, dass es sich um eine Schlafstoerung handeln kann. In SAHS-Patienten wird die Hypersomnolenz provoziert durch die Fragmentation des Schlafs, die zu wiederholten elektroenzephalographischen Erweckungen fuehrt, die ueblicherweise die Wiederherstellung der Permeabilitaet der OA nach einem Apnoeereigniss begleiten.

Apnoebehandlung 6  

NAECHTLICHE SYMPTOME
Intensives, wiederholtes und lautes Schnarchen
Apnoe, die vom Bettnachbarn beobachtet wird
Respiratorische Pausen
Gefuehl der Atembeklemmung in der Nacht
Naechtliches uebermaessiges Schwitzen (Diaphorese)
Fehlen eines regenerativen Schlafs
Unruhiger Schlaf, Unruhe
Extremes Bewegen, waehrend des Schlafs
Nykturie und Enurese
Schlaflosigkeit
Trockenheit in der Kehle
Kalte Glieder
Asphyxie
Gefuehl der Angst
Albtraeume
SYMPTOME AM TAGE
Somnolenz am Tage
Konzentrationschwierigkeiten und Gedaechtnisverlust
Chronische Muedigkeit, die anderen Gruenden zuzuschreiben sind
Verhaltensaenderungen, Erregbarkeit und ploetzliche Stimmungsaenderungen
Depression
Kopfschmerzen in der Frueh
Apathie
Erektile Dysfunktion, Verlust des Sexualverlangens
Beschraenkte Leistungsfaehigkeit
Muskulaere Schmerzen
Psychische Verwirrung beim Erwachen
Wiederholte Vergesslichtkeit


Fragen, um Patienten mit SA-Risiko zu identifizieren

Ein nuetzliches Instrument in der Erstellung einer Anamnese sind direkte Fragen. Dieses Erkennungswerkzeug kann helfen mittels eines Fragenkatalogs ermitteln, ob eine moegliche Atempathologie des Schlafs vorliegt oder nicht. Der Gebrauch jeglicher dieser Frageboegen erhoeht die Moeglichkeit einer fruehen Identifikation des SAHS durch nicht Experten, wie den Zahnaerzten, die so den Patienten fuer ihre Evaluation ermitteln koennen, so dass die Zeit der Diagnosestellung verkuerzt wird. Es gibt verschiedene spezifische zugelassene Fragenkataloge, um das SAHS zu erkennen, welche Fragen beinhalten ueber andere Risikofaktoren, die verknuepft sind mit der Entwicklung der Krankheit, wie der BMI, das Alter, der Halsumfang und das Geschlecht. Daraufhin werden einige nuetzlichere Fragenformen gestellt, die den Spezialisten eine Orientation geben koennen bei der Annaeherung an die Symptome. Die Anworten auf diese Fragen haben keinen diagnostischenWert noch sind sie klinische Bemessungsgrundlage, aber sie sind ein nuetzliches Werkzeug des ersten Kontakts mit dem Patienten.

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