Behandlung von Schlafapnoe

Orthoapnea

Die geeigneteste Loesung
fuer Schlafstoerungen

Apnoe und Unsicherheit des Verkehrs

Die Schlafapnoe ist ein uebliches Leiden und ein konstanter Ursprung von medizinischen Problemen und oekonomischen Auswirkungen. Die hergeleiteten Probleme der schlechten Schlafqualitaet begruenden unzaehlige Situationen von Verkehrsunfaellen, Arbeitsunfaellen und Zwischenfaellen zu Hause; da die Mehrheit der Patienten, die unter Somnolenz leiden mit unter sehr schlechten und gefaehrlichen Bedingungen fahren. Nach der Verkehrsbehoerde Spaniens sind bis zu 20% der Unfaelle verknuepft mit Somnolenz, vergleichbar zu Verkehrsunfaellen die in Verbindung stehen mit Alkohol oder erhoehter Fahrgeschwindigkeit.

Die Schlafapnoe ist ein hoerer Risikofaktor als andere im Zusammenhang stehende Komplikationen,die einen Anstieg von Unfaellen vorweisen, wie visuelle und auditive Defekte, neurologische Erkrankungen, Alkoholismus, Drogenkonsum oder psychische Stoerungen. Alkoholkonsum und SA erklaeren als Ausloeser den Grossteil der Unfaelle, die auf menschliches Versagen beruhen. Die schlechte Schlafqualitaet steht hinter den Fahrverhaeltnissen, Erregbarkeit, kognitive Stoerungen, Verminderung der motorischen Funktion und Reduzierung der sensorischen Kapazitaeten sind einige Faktoren die Schuld daran tragen und als Resultat eine Verminderung des Wahrnehmungsvermoegens und eines Aufmerksamkeitsverlustes aufweisen.

Risiko bei Schlafapnoe 1 Die Experten weisen auf die Gefahren des schlechten Schlafes und der Kombination dieses Schlafs mit der Fuehrung eines Fahrzeugs, was toedlich sein kann, hin. Zugleich sind die Unfaelle, die in Verbindung stehen mit Somnolenz ueblicherweise gravierender. Bei diesen Ungluecksfaellen wird normalerweise immer ein Standardmuster wiederholt, welches erhoehte Geschwindigkeit mit Frontalcrashs beinhaltet, ohne dass noch Moeglichkeiten des Manoevers oder Vermeidung durch fruehzeitiges bremsen besteht. Es gibt keine Reaktionskapazitaet fuer den Fahrer, der gewoehnlich allein unterwegs ist. Die schlechte Schlafqualitaet provoziert einen Aufmerksamkeitsverlust, der besonders auf monotonen, sich wiederholenden Autobahnen und Strassen ansteigt. Die Unfalle tragen sich besonders in der Fruehe oder am Nachmittag zu, was auch vereinbar ist mit den Hoehepunkten fuer Schlafanfaelligkeit: 00:00 – 06:00 Uhr in der Nacht und 14:00 – 17:00 Uhr (nach dem Essen).

Diese Symptomologie kann bei Fahrern verschaerft sein, die ueber Jahre der Erkrankung, ohne Behandlung, unter erregten Umstaenden, Leistungsdruck, Aufmerksamkeitsverlust, Desinteresse im persoenlichen und beruflichen Bereich, Lustverlust leiden muessen, was sie wiederum anfaellig macht fuer einen Anstieg der Gefahr sich ungewollt in einem Verkehrsunfall oder Arbeitsunfall wiederzufinden.

Vor dem Verdacht von SA sollte man Vorsichtsmassnahmen treffen, grundsaetzlich, im Falle von professionellen Fahrern, mit einer fruehzeitigen Diagnose, was die beste Praevention darstellt. Die Ausloeser der Verkehrsunfaelle haben viele Verknuepfungen gemein, akuter Schlafentzug, Nachtarbeit oder variable Schichtdienste (die naechtliche Fahrt erhoeht den circadiaeren Rhythmus, was den gewoehnlichen Schlaf-Nachtrhythmus stoert, der eigentlich mit dem Tag-Nachtverlauf vereinbar ist), verlaengerte Dienste ohne Ruhephasen, Pharmakakonsum gegen Depressionen, Sedative, Antidepressiva oder Antihistamine).

  Die Statistiken sind besorgniserregend, die Unfallziffern bezueglich der Toten und Verletzten sind besonders hoch in Faellen wo Somnolenz der ausloesende Faktor ist. Eine der gefaehrlichsten Ereignisse, die bei schlaefrigen Fahrern auftauchen koennen ist der Minutenschlaf am Steuer, kurze unbewusste Momente, aber in ihrem Ausmass besonders gravierend. In diesen Episoden des „Wachschlafs“ bleiben die Augen der Fahrer offen und die Fahrt scheint dem normalen Wachzustand zu gleichen, aber nur ein minimaler Aufmerksamkeitsverlust ist ausreichend, um Unfaelle zu provozieren, weil keine ausreichend schnelle Reaktionsmoeglichkeit auf ein Manoever oder ein notwendiges unverhofftes Bremsen bestand.

Eine Studie zeigte, dass Unfaelle provoziert durch somnolente Fahrer, viermal toetlicher sind, als die, die unter Alkoholeinfluss geschehen. Die Person reagiert mit verlangsamten Reflexen, Ungeschick und fehlender Erfahrung, aber eine Person unter Schlafentzug reagiert erst gar nicht. Aufgrund der bekannteren Risiken unter Alkoholeinfluss am Steuer, wurde gezeigt, das die Unfaelle aufgrund von Somnolenz gravierender sind. In Patienten, die buchstaeblich am Steuer einschlafen existiert keine Reaktionsbereitschaft zu bremsen, was eigentlich automatisch vor einer bevorstehenden Kollision erfolgt, und die Folgen vermeiden koennte. Es gibt Studien, die aufzeigen, dass 17 Stunden kontinuierlichen Wachseins eine Verminderung der Fahrgewohnheiten zur Folge hat, vergleichbar mit einem Blutalkoholgehalt von 0,05 mg/ml, von der EU erlaubter Hoechstwert. Im Artikel 65 des Verkehrssicherheitsgesetz wird es als schwerer Gesetzesverstoss gesehen, wenn unter Alkoholeinfluss gefahren wird, bei Ueberschreitung der erlaubten Hoechstwerte und in jedem Fall die Fahrt unter Wirkung von Rauschgift oder bei psychotropischen oder anderen Substanzen mit analoger Wirkung, waehrend Aspekte wie das SA und Somnolenz weiterhin durch das Gesetz nicht ausreichend reguliert sind.

Das koenigliche Dekret 818 des 08. Mais 2009, durch das man die generelle Regelung von Fahrern besteht, reguliert in der Anlage IV die psychophysische Eignung, um den Fuehrerschein zu bestehen oder seine Gueltigkeit zu verlaengern. In dieser Anlage typifiziert man die Krankheiten und Stoerungen, die ein Grund fuer eine Verweigerung oder Modifikation oder Beschraenkung der Erlangung oder Verlaengerung der Fahrerlaubnis sein koennte. Im Amsatz 7, der die Pathologien beinhaltet, die in Verbindung mit dem respiratorischen System stehen, erklaert der Paragraph 7.2, dass ein Erlangen oder eine Erneuerung des Fuehrerscheins nicht moeglich ist, bei Personen mit OSAS: „Das OSAS ist nicht erlaubt, sowie Stoerungen, die mit diesem in Verbindung stehen, noch andere Folgen extremer Somnolenz“. Es wurde festgesetzt fuer Personen, die Anpassungen oder Beschraenkungen bezueglich des Fuehrerscheins aufgrund von OSAS oder anderen verknuepften Stoerungen unterstehen, den Fuehrerschein erlangen oder verlaengern koennen mit Uebereinkunft durch ein Schlaflabor, in welchem sie beweisen koennen, dass sie unter ueberwachter Behandlung und Kontrolle der Symptomologie stehen.

Risiko bei Schlafapnoe 3 --> Die Aufklaerungszentren fuer Fahrer verzeichneten 4 Millionen Besuche pro Jahr. Die psychotechnischen Test, die diese autorisierten Zentren durchfuehrten, um die Eignung von Fahrern zu zertifizieren, beinhalteten keine Fragen ueber den Schlaf. Fall ein Patient freiwillig erklaerte, dass er unter SAHS leidet, wurde er auf ein Schlaflabor verwiesen, um ausgewertet zu werden und um zu bestaetigen, ob der Schweregrad der Krankheit eine Nichteignung fuer den Erhalt der Fahrerlaubnis bedeutet. In Spanien koennen die Wartelisten der Schlaflabore bis zu 2 Jahre andauern, eine lange Zeit die der Patient warten muss und im Falle von professionellen Fahrern bedeutet dies zusaetzlich, dass er seinen Beruf nicht ausueben kann und deshalb es zu oekonomischen Einschraenkungen kommt und auch zu Problemen seiner Lebensweise. Dieser Teufelskreis schliesst uns in ein legales Vakuum ein. Die mehr oder weniger verantwortlichen Fahrer beseitigen ihr Leid, vermeiden sie zu deklarieren oder halten die Behandlung, die ihnen eigentlich zur Zertifikation der Fahrerlaubnis oder zu dessen Verlaengerung verhilft, nicht ein. Das Gesetz verteidigt den Patienten in seinem Recht keine Behandlung zu erhalten, falls er nicht will und die Aerzte muessen dies aufgrund des Vertrauens und dem Schweigegeluebde ueber den klinischen Verlauf respektieren. Die Gesellschaft kann sich gegen Fahrer, die ihren Fuehrerschein oder ihre Verlaengerungen erhalten, obwohl sie wissen, dass sie unter unsicheren und gefaehrlichen Bedingungen fahren, nicht schuetzen. Obwohl die Fuehrung eines Fahrzeugs unter diesen Umstaenden illegal ist, hat sich zur Zeit juristisch keine ausreichende Entwicklung gezeigt, die Normen und Rechtsprechungen ueber die zivile Verantwortung und die Arzt- Patientpflichten reguliert. Die geltenden Rechte sind unzureichend und wenig spezifisch, um das Problem des SAHS und des Fahrens beiseitezuschaffen.

Einige europaeische Laender haben Normen aufgestellt, die das Problem loesen, indem Fahrer mit hohem Risiko identifiziert werden, unter welchen sich auch eine grosse Zahl von SAHS-Betroffenen befinden oder Personen mit anderen Stoerungen, die in Verbindung stehen mit Schlaf. Diese nationalen europaeischen Regeln behandeln das Problem des SAHS und der Schlafstoerungen bezueglich der Bearbeitung der Fahrerlaubniserteilung unterschiedlich. Die exzessive Somnolenz wird in neun Laendern erwaehnt, waehrend das SAHS in zehn Laendern zu finden ist. Es ist verwunderlich, dass im Falle von selteneren Krankheiten, wie der Narkolepsie ( mit einer Praevalenz von 0.26%), dieses systematisch als Risikofaktor fuer die Fahrt angesehen wird, waehrend die Bezuege zum SAHS weiterhin minimal sind. Im Hinblick auf diese Rechtslage ist es notwendig und legitim eine europaeische Richtlinie ueber die Apnoe und Verkehrsunfaellen zu deklarieren. Dies war Thema einer kuerlichen Versammlung, die aus Experten diverser europaeischer Laender bestand, die ueber die Umsetzung einer einheitlichen europaeischen Politik verhandelte, die in den Grenzen der Union die Implementierung des SA in das Thema Fahren mit aufnimmt. Unter Zustimmung wurden einige Empfehlungen ueber die europaeische Erlangung der Fahrerlaubnis abgefasst und zusammengestellt unter dem Titel:“Driving in Europe: the need of a common policy for drivers with OSAS“. Die Autoren der Veroeffentlichung empfahlen alle Krankheiten mit einzubeziehen, die zu pathologischer Somnolenz fuehren, die politischen Bestaetigungen sollten den Schlaf explizit als schwerwiegenden Grund ansehen, eine kontinuierliche Schlaf-Wach-Belehrung als obligatorisches Programm der Ausbildung professioneller Fahrer einfuehren, in den Pruefungen Fragen ueber Somnolenz am Steuer, gewoehnliches Schnarchen und SA einfuehren, sowie Fragen zum Niveaux der Epworth-Somnolenz und dem BMI. Die Experten wiesen darauf hin, dass eine praezisere politische Einbindung in das Gesetz die Konsequenzen der vermeidbaren Verkehrsunfaelle lindern wuerde.

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