Es gibt viele Raetzel ueber die physiologische Absicht des Schlafs. Wegen der fortschrittlichen Entdeckungen ist es in dieser Zeit nicht einfach eine einzige Theorie ueber seine Funktionalitaet zu entwickeln. Der Schlaf ist ein unzweifelhaft notwendiges Verhalten und sein Entzug begruendet den Tod, aber was ist sein wirklicher Nutzen? In den letzten Jahrzehnten hat man viele erklaerende Theorien vorgeschlafen, die sich der Funktion des Schlafs naehern und bei der Antwortsuche, entstanden verschiedene Theorien, die versuchen die letztendliche Bedeutung unseres Schlafbeduerfnisses zu erklaeren, die aber immer noch unzureichend sind, um fuer sich eine universell akzeptierte Erklaerung zu finden. Es gibt drei Hauptfunktionen, die dem NREM-Schlaf zugewiesen werden und augegliedert werden in Theoriepfade: Energieerhalt, Reparation (koerperlich und neurologisch) und Schutz. Bezueglich des REM-Schlafs zaehlt die Theorie der Gedaechtnisstabilisierung zu den juengsten unter den Schriften ueber Schlaf.
Theorie der Energieerhaltung
Der Schlaf dient, nach dieser Hypothese, der Erhaltung der Energie. Der energetische Verbrauch, der ueber den Tag verbraucht wurde sollte regeneriert werden im Stadium der Ruhephase (der Schlaf), wenn der Organismus reduzierte Schwellen des O2-Konsums, Verminderung des kardialen Rhythmus und Abstieg des Muskeltonus (diese physiologischen Variationen gibt es nur waehrend des NREM-Stadiums) aufweist. Die Autoren dieser Hypthese betonen auch den Abstieg der Koerpertemperatur, der uebersetzt wird in eine Energieersparnis. Die Energieerhaltung der naechtlichen Energie dient hierbei dazu, den Anstieg der Energienachfrage, die den Prinzipien der homeostatischen Autoregulation folgt, zu kompensieren. Die Verteidiger dieser Theorie finden im Schlaf Aehnlichkeiten mit dem Vorstadium des Winterschlafs.
Regenerative Theorie
Die regenerative Funktion basiert auf dem Beduerfniss den Organismus, aufgrund der ueber den Tag erleideten Entkraeftung zu rehabilitieren. Die Denkansaetze, die den restauratorischen Theorien Platz machen, definieren den Schlaf als notwendiges Stadium des Organismus, um die physikalische und zerebrale Aktivitaet, aufgrund des Wachzustandes wieder zu stabilisieren. Diese Rueckgewinnung kaempft sozusagen gegen die physische und neurologische Ermuedung nach dem Wachzustand an. Dieser Gedankengang nutzt die offensichtlichen kognitiven Veraenderungen, die nach Schlafausfall, Verminderung der intellektuellen Arbeitsleistung, Gedaechtnissproblemen und Veraenderungen des Gemuetszustandes wie Erregbarkeit und Depression auftauchen.
Schutztheorie
Der Gesichtspunkt der Theorie des Schutzes traegt als Praeventivmassnahme bei. Festgelegt mit den gleichen letzteren Ergebnissen der regenerativen Funktion, ist der Unterschied, dass der Schlaf ein praeventiver Akt ist, den der Koerper entwickelt, um sich vor dem Verbrauch des folgenden zukuenftigen Tages zu schuetzen. Es gibt keine Regeneration danach, sondern eine Praevention.
Theorie der Gedaechtnisstabilisierung
Der REM-Schlaf ist verbunden mit der Verstaerkung und der Stabilisierung des Gedaechtnisses und in diesem Sinne listen die Studien auf, dass sie eine hoehere Aktivitaet in den zerebralen Bereichen registrieren, die das Gedaechtnis und die Emotion vermitteln, im Vergleich zu den anderen Etappen, wo es keine gedaechtnissfaehige Aufnahme gibt.
Zu verstehen, wie der kreative Prozess, den viele Studien in die REM-Phase einstufen, ist ein konstanter Wunsch der grossen Denker, die mit kunstreichen Theorien ueber den Schlaf vorlieb nahmen. Diese Entdeckungen definieren den Schlaf in seiner REM-Phase als Moment der Konfliktentscheidung. In diesem Investigationsprozess demonstrierte ein neuerer Arktikel, veroeffentlicht im PNAS, dass die REM-Phase die Kreativitaet gegenueber Konfliktentscheidungen verstaerkt. Diese Studie stellt mit mehr oder weniger geschick fest, dass Paul McCartney sein legendaeres Lied Yesterday waehrend des Schlafs komponierte, so auch Dimitri Mendeleiev, der sein beruehmtes periodisches System der Elemente in Traeumen mutmasste. Dieser Denkansatz hat die Kreativitaet des schlafenden Gehirns benannt.
Die ersten ausgestellten Theorien werden mit anderen vervollstaendigt, die von geringerer Auswirkung und weniger experimenteller Hilfe herruehren. Die Verhaltenstheorien oder Anpassungstheorien, die den Schlaf als eine Art Anpassung an die Umgebung verteidigen, so dass das Ueberleben gesichert wird. Die Theorie der Integritaet des synaptischen neuroalen Netzes, die Theorie der thermoregulatorischen Funktion und nach einer anderen Gruppe von Theorien, ist der Schlaf verantwortlich fuer die zerebralen Reifungsprozesse, fuer die zerebrale Entgiftung oder den Prozess der Elimination toxischer Substanzen. Diese grosse Vielfalt der Theorien und Hypothesen, die versuchen die Funktionen des Schlafs zu erklaeren, gehen einher mit einem selbigen Investigationsplan, da sie nicht gegensaetzlich sind und ihre Denkansaetze vervollstaendigt werden koennen. Alle diese Theorien sind miteinander verknuepft und definieren den Schlaf als einen komplexen Status, der einer multifunktionelle Erklaerung in bezug auf seine Funktionalitaet bedarf.
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