Die oralen OrthoApnea-Apparate modifizieren den Durchstrom der OA waehrend des Schlafes, so dass die Erweiterung des Diameters und/oder die Verringerung der Kollapsibilitaet verbessert wird ( z.B. durch Verbesserung des Muskeltonus der OA). In vielen Punkten wurde die Kapazitaet von OrthoApnea bezueglich der Erweiterung der OA gezeigt, so im Teil des weichen Gaumens wie auch an der Basis der Zunge. Es gibt eine vorherrschende seitliche Erweiterung der OA, aber es wurde auch eine Expansion der antero-posterioren Region beobachtet. Auf diese Weise erlangt die Zunge genug Raum, um sich nach vorne zu bewegen. Es verschwindet das Risiko eines kollabierenden Pharynx und auch der kritische Druck verschwindet. Die intraoralen Apparate vollziehen eine grundlegende Bewegung nach vorn oder einer stuendliche Propulsion oder Rotation, aufgrund einer sich drehenden Condyle. Innerhalb des glenoidalen Raumsgneriert diese Versetzung nach vorne eine Raumanstieg im Bereich der OA, obwohl auch noch andere physiopathologisch-neuromuskulaere Mechanismen mit einbezogen werden. Wenngleich waehrend des Schlafs es zu einer erhoeten Lageversetzung des Kiefers nach hinten kommt, mit Rotation selbiger nach hinten, was wiederum zu einem Antstieg des Widerstandes der OA fuehrt. Tatsaechlich schlafen 69% der Patienten mit Apnoe mit offenem Mund ( mehr als 5 weit offen). Diese Zahl ist grundlegend erhoeht, im Vergleich zu gesunden Personen (11%), und diese Apperaturen koennen eine Rotation nach hinten ausloesen, was den Widerstand der OA erhoehen kann.
Dieses Phaenomen hilft uns zu erklaeren, warum eine wichtige Verbesserung mit kleinen mandibulaeren Vorwaertsverschiebungen und ohne grosse Veraenderungen in den OA ganz einfach die Retroposition des Kiefers vermeidet, was durch die Stabilisierung von OrthoApnea erlangt wird.
Andere Veraenderungen, die durch OrthoApnea erreicht werden, bestehen auf velopharyngealem Niveau, wie dem Anstieg der Straffheit und der Ausdehnung zwischen den vorderen und hinteren Stuetzen (m. Palatopharyngeus und m. Palatoglossus) des Pharynx. Ausserdem kommt es zur Ausdehnung der seitlichen Pharynxwaende, das Ausmass ist sogar groesser als das des anteroposterioren Pharynxlumen-Anstiegs. Der weiche Gaumen wird nach vorne verschoben und auch der Radius des velopharyngealen Teiles steigt an. All dies fuehrt schlussendlich zu einer wesentlichen Verminderung des Schnarchens oder sogar zu dessen verschwinden.

Im Bereich der Zunge kommt es aufgrund der Drehung der Mandibula nach vorne und dem vertikalen Durchmesseranstieg zur Anspannung und Aktivierung des in diesem Zusammenhang wichtigsten Muskel, dem M. Genioglossus. Mittels Elektromyographie wurde gezeigt, dass der Muskeltonus des Genioglossus ansteigt, wenn eine Behandlung durch intraorale Schienen vorliegt. Auf diese Weise besetzt die Zunge einen weiter vorne liegenen Raum und faellt somit nicht zurueck, was wiederum die Verengung der OA vermeidet. Auch die Druckverhaeltnisse im Pharynxraum spielen eine bedeutende Rolle bezueglich der Kollapsibilitaet in diesem Bereich. OrthoApnea-Schienen modifizieren sicher dieses Gleichgewicht des Drucks, um so die Permeabilitaet der OA zu erleichtern.
Auch existiert eine Korelation zwischen dem Grad des mandibulaeren Vorschubs und der Verbesserung oder dem Verschwinden der Apnoe-Ereignisse und der O2-Saettigung. Es gibt klare Verringerungen der Anzahl der Apnoe in kuerzester Zeit, der O2-Entsaettigung und der subjektiven Schlaefrigkeit in Apnoe-Patienten. Das Schnarchen wird vermindert in Frequenz und Intensitaet. Und auf lange Sicht hin werden das Schnarchen und die Apnoe/Hypopnoe waehrend des Schlafs soweit reduziert, wie es Ergebnisse bringen, die aus chirurgischer Behandlung herruehren, jedoch voellig ohne Risiken und gesundheitliche Schaeden.
Klinische Faelle herunterladen
Somera 6, 2 planta
C.P.: 29001 Málaga (Spanien) Europa
Internationaler Telefon: (0034) 666 992 606
Telefon: (0034) 952 21 21 74
E-mail: international@orthoapnea.com