Behandlung von Schlafapnoe

Orthoapnea

Die geeigneteste Loesung
fuer Schlafstoerungen

Festgestellte Effizienz

Effizienz der Apnoebehandlung 1 Seit der 80er Jahre, als es zur Verbreitung der Schienen kam, griff man auf viele Veroeffentlichungen der amerikanischen Akademie der Schlafmedizin zurueck, die auf relative Studien der Schlafapnoe-Therapie mit oralen Schienen beruhten. Diese Studien, obwohl sie eine Sammlung voellig verschiedener Begriffsmethodologie und getesteten Patientengruppen beinhalteten, stimmten darin ueberein, dass der mandibulaere Vorschub den Radius der OA vergroessert und die kollabierene Tendenz des Pharynx reduziert. Der Gebrauch der funktionalen Schiene erreichte Effekte, die sich den Umstaenden, die im SAS begruendet liegen, entgegenstellten. Erhebung des Zungengrundes, Erhoehung des Muskeltonus des Palatoglossus, Vorwoelbung des weichen Gaumens nach aussen, Erweiterung des Pharynxradius, Normalisation und Stabilisierung der Pharynxwaende.

Diese Resultate wurden zusammengefasst im 2005 veroeffentlichten Artikel ueber aktuelle Parameter bezueglich der Behandlung von Schnarchen und Schlafapnoe mit oralen Apparaturen. Dieser Bericht bestand aus folgenden Ergebnissen: Verminderung der Schlafapnoe (d.h., Reduzierung des Apnoe/Hypopnoe-Index oder des Index der respiratorischen Stoerungen), die Kapazitaet der oralen Apparate, um das Schnarchen zu reduzieren, der Effekt von oralen Apparaten auf die Symptomologien (Schlaefrigkeit), der Vergleich der Mundschienen mit anderen Behandlungen (CPAP und Chirurgie), Nebenwirkungen, Kieferanpassung (Ueberbiss), und die Effizienz auf lange Sicht hin. Man schlussfolgerte, dass der Erfolgswert, definiert als Kapazitaet der oralen Apparate, um den AHI des Schlafs zu reduzieren auf weniger als 10, bei 54% lag. Der Antwortwert, definiert als 50%ige Reduzierung des Anfangs-AHI (obwohl er bei ueber 10 verblieb), lag bei 21%. Das Schnarchen wurde auf 45% reduziert. In den Studien, die die Schienen mit der CPAP und der Uvulopalatopharyngeoplastie verglichen, reduzierte die intraorale Schiene den initialen AHI in 42% der Faelle, die CPAP reduzierte 75% und UPPP 30%. Die Mehrheit der Patienten zogen die Schienenbehandlung der CPAP vor.

Der Gebrauch der oralen Apparate verbesserte die Funktion waehrend des Tages; Die Wertung der Schlaefrigkeit nach Epworth wurde von 11,2 auf 7,8 in 854 Patienten reduziert. Eine Zusammenfassung der Daten, die sich auf die Einhaltung des weiteren Tragens der Schiene bezogen, zeigte in 30 Monaten, dass 56-68% der Patienten weiterhin die intraorale Schiene benutzten. Die Sekundaereffekte sind haeufig, jedoch relativ harmlos. Unter den ueblichsten berichten die Patienten von erhoetem Speichelfluss und leichten Zahnbelaestigungen. Trotzdem haengen die Effizienz als auch die Nebeneffekte vom ausgewaehlten Schienentypen ab, des Grades der Vorwoelbung, der vertikalen Achse und von anderen Anpassungen. Der Bericht schlussfolgerte, dass intraorale Schienen eine klare alternative zur CPAP sind, bei der Reduzierung der Apnoe, dem Schnarchen und der Somnolenz. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Rhonchopathie und dem SAHS mit einigen Anpassungs- Akzeptanz und Auswahlniveaus der Patienten, die die Levels restlicher Therapiealternativen, die zur Zeit existieren, uebersteigen.

Ein anderer Bericht des Jahres 2006 veroeffentlichte einige bezueglich dem vorherigen Bericht weitergehende Ergebnisse. Darin wurde aufgezeigt, dass der intraorale Gebrauch zufriedenstellend das leichte bis moderate SAS in 40 -50% der Patienten „heilt“ (signifikante Verminderung der Symptome), und zusaetzlich in 10 bis 20% der Faelle eine Besserung ereicht wird. Die Autoren berichten, dass wenn die Schienen von qualifizierten Zahnaerzten angebracht werden, 50-70% der Patienten sie ueber Jahre hinweg weiterbenutzen. Obwohl die Effizienz unter der der CPAP-Maschine liegt, ist sie dem chirurgischen Prozedere doch aehnlich, aber ohne eine invasive und irreversible Therapie zu sein. In Spanien gibt es immer mehr Studien, die die Effiziens der intraorlaen Schienen bestaetigen und mit vergleichbaren Resultaten in Patientengruppen, deren Symptome sich auf CPAP-Niveaux verbesserten. Im Jahre 2000 fuehrten Monasterio et al. Eine Studie in 21 Patienten durch, um ein Evaluation an einer Schiene des mandibulaeren Vorschubs bei der SAS-Behandlung vorzunehmen. Es wurden 21 Patienten (20 maennliche) mit diagnostiziertem SAHS getestet. Das mittlere Alter lag bei 51 Jahren, der BMI bei 30kg/m2 und der AHI/h bei 48. Der Ausgang der Studie zeigte eine Verminderung des AHI auf < 15/h und einem Verschwinden der verbundenen Symptomologie. Aufgrund der Ergebnisse schlussfolgerte man aus der Studie, das die intraorale Schiene eine effiziente Behandlung fuer eine Patientengruppe mit dem OSAS ist, einige mit erhoehtem AHI mit eingeschlossen. Zur Zeit wird auch anerkannt, dass die massangefertigten Schienen („custom made“) mit regulierbarem Vorschub, diejenigen sind die den groessten therapeutischen Erfolg verbuchen.

Effizienz der Apnoebehandlung 2
PSG Registrierung ohne intraorale Schiene

Effizienz der Apnoebehandlung 3
PSG Registrierung mit intraoraler Schiene

Bei der Behandlung des Schnarchens haben die intraoralen Schiene den groessten Erfolg bewiesen, es wurde ein definitives Verschwinden bei 50% der Patienten verbucht und eine Verminderung in 90-100% der Faelle. Das Schnarchen kommt auch vor beim Syndrom des erhoehten Widerstandes der OA, in welchem es neben dem Schnarchen mit Teil- oder Totalverschluss des Luftstroms auch zu Mikroerweckungen, jedoch ohne O2-Entsaettigung kommt. In diesen Faellen ist diese Apparatur sehr ratsam. Die CPAP-Therapie ist die normalerweise die Behandlungsmethode fuer dieses Problem, trotzdem bieten die intraoralen Vorrichtungen einen offensichtlichen Komfort. Sie spielen eine wichtige Rolle, aufgrund ihrer erhoeten bequemen Anwendung, da sie weder laut sind, noch elektrischen Anschluss benoetigen. Ausserdem wird die Irritation der Mukosa vermieden, die gewoehnlicherweise die Folge einer CPAP-Behandlung ist.

Effizienz der Apnoebehandlung 4                                                 Effizienz der Apnoebehandlung 5

Folglich sollten die intraoralen Schienen bei leichten bis moderaten SAHS-Faellen genutzt werden, obwohl auch Erfolgsfaelle bei schweren Faellen beschrieben wurden, so dass individuell entschieden werden muss. Die Vorschubapparaturen sind der Chirurgie (UPPP) ueberlegen, bezueglich ihrer Effizienz, aber auch bezueglich dem bevorzugten Gebrauch durch Patienten. Es sollten noch die Komplikationen genannt werden, die ein chirurgischer Eingriff mit sich bringen kann: Insuffizienz des Velopalatinum, was beim Schlucken zu einem Fluessigkeitsausfluss aus der Nase fuehrt, der postoperative Schmerz, der ueblicherweise sehr intensiv ist oder das wiederkehren des Schnarchens. Als sekundaere Behandlung oder als Rettungsalternative in diesen Faellen wurden die intraoralen Schienen erfolgreich benutzt, mit guten Resultaten in mindestens 50% der Faelle. Die Parameter, die am adaequatesten mit dem fazialen Skelett als Antwort auf den Vorschub mit den Schienen in Verbindung stehen sind eine Reduzierung der vorderen fazialen Hoehe, ein vorderer Anstieg des kranealen Grundes, Verlaengerung des Kiefers, verminderte mandibulaere Weite, Verminderung der mandibulaer-hyoidalen Distanz, bei normalem weichen Gaumen in Staerke und Belegung. Den meisten Erfolg mit Vorschubschienen erlangen Personen mit geringem BMI und in jungen Patienten mit geringem Halsumfang. Ausserdem ist ein geringer AHI von Vorteil und apnoetische Episoden kommen besonders in Rueckenlage vor.

Schlussendlich bestaetigt die wissenschaftliche Literatur die Effizienz der Vorschubschienen, dabei betont sie besonders den Erfolg den der millimeter regulierte Vorschub, die Eroeffnungsmoeglichkeiten des Mundes bei Schieneneinsatz und die moeglichen Seitwaertsbewegungen verbuchen koennen. Die polysomnographischen Studien zeigen eine Verminderung der Intensitaet und Frequenz des Schnarchens, der Anzahl der Apnoe und Hypopnoe und auch eine Reduzierung der Arousals, zudem verbessert sich die Schlafqualitaet.

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