Behandlung von Schlafapnoe

Orthoapnea

Die geeigneteste Loesung
fuer Schlafstoerungen

Narkolepsie

Schlafapnoestörungen

Die Narkolepsie, die auch Gelineausyndrom oder Schlafepilepsie genannt wird, ist eine chronische Stoerung mit neurologischem Hintergrund, die, als Hauptsymptom, zu Schlaefrigkeit am Tage fuehrt. Aus dem griechischen „narke“, fuer Schlaf und „lepsis“, fuer Inbesitznahme, manifestiert es sich als unaufhaltsame Schlaefrigkeitszugaenge. Die Narkolepsie wird charakterisiert durch unkontrollierte Schlaefrigkeitsepisoden mit Charakteristika des REM-Schlafs, Illusionen und Muskelatonie, die unueblicherweise waehrend des Wachzustandes auftauchen. Es beinhaltet zudem unfreiwillige Schlafattacken, die Person uebereilen und die Kataplexie, hypnagogische und Halluzinationen (am Anfang der Nacht- einschlafen) hypnopompische ( im Moment des Aufwachens), Paralyse des Schlafs, automatisches Verhalten und naechtliche Schlafveraenderungen. Der unkontrollierte Schlaf der narkoleptischen Personen beginnt direkt in der REM-Phase. Yoss und Daly etablierten 1957, nach Untersuchung von 241 Narkolepsiefaellen, eine diagnostische Tetrade: Schlafattacken in 100% der Faelle, Kataplxie in 70% der Faelle, Schlafparalyse in 50% der Faelle und die hypnagogischen Halluzinationen wurden nur in 25% der Faelle observiert. Das klinische Bild der Narkolepsie wurde vervollstaendigt mit Schlafattacken, die eine Dauer von einigen Minuten bis eine Stunde haben koennen und mit Auftauchen einiger oder all dieser Symptomprozesse.

Kataplexie
Die wiederholte und reversible Kataplexie der Narkolepsie ist einzigartig und von ihr zu unterscheiden. Es ist der Verlust oder die Verminderung der motorischen Funktionen, die extreme Paralyse der Muskelgemeinschaft provozieren, ueblicherweise begruendet durch tiefe und wiederholte emotionale Stimuli (Lachattacken, erschrecken, Angst.....). Die Patienten erleiden einen erhoehten Verlust des ganzen oder anteiligen Bereichs des Muskeltonus von kurzer Dauer, dies kann von einigen Sekunden bis zu einigen Minuten dauern. Waehrend der Phase gibt es keine respiratorische oder bewusste Uebereinkunft und nach der Kataplexie nimmt der Patient wieder Ursprungsverhalten ein.

Schlafparalyse
Sie kommt relativ haeufig in der Klinik der Narkolepsie vor. Die Schlafparalyse wird definiert als zeitliche Unfaehigkeit die Extremitaeten zu bewegen, zu sprechen oder die Augen zu oeffnen, was generell geschieht, wenn die Person in der Einschlafphase ist oder direkt nach dem Aufwachen. In diesem zeitweilligen Zustand, ist die Person bei vollem Bewusstsein, und die Unfaehigkeit sich zu bewegen oder zu sprechen fuehrt zu hoffnungslosen Angstzustaenden. Die Phasen der Schlafparalyse werden leicht durch externe Stimulation unterbrochen.

Hypnagogische und hypnopompische Halluzintationen
Sie entsprechen sehr lebendigen Visionen, die in der hypnagogischen Periode, dem Uebergang des Wachzustandes in den Schlaf (Schlafanfang) geschehen. Beim Uebergang vom Schlaf- in den Wachzustand sind sie selten ( Aufwachen) und werden hypnopompische Halluzinationen genannt. Es sind sehr reale, manchmal sogar furchteinfloessende Traumerfahrungen, halluzinaere Auszuege von Bildern und lebendigen Geraeuschen. Diese visuellen, auditiven, betastbaren und psychologischen Halluzinationen sind von kurzer Dauer und ihre Manifestation kann begleitet werden von Schlafparalysen.

Automatisches Verhalten
Es ist das zwanghafte Verhalten eine Aktivitaet kontinuierlich auszufuehren, aufgrund einem anhaltenden Schlaefrigkeitsgefuehl, ohne dass der Patient Kontrolle ueber die Aktivitaet hat, die er realisiert. Die automatische Handlung repraesentiert eine gefaehrliche Situation, wenn der Patient waehrend er schlaeft, Aktionen ausfuehrt, wie Autofahren oder taegliche Aktivitaeten, in welchen der Verlust des Bewusstseins ein Risiko fuer sich selbst und fuer andere darstellt (verkehrswidriges Verhalten, Stuerze, Unfallrisiko, aufgrund schlafenden Spazierengehens auf der Strasse, kochen ohne Aufsicht...)

Die unkontrollierten Schlafepisoden (Schlafattacken) werden unabhaengig von Ort und Zeit produziert. Dies beschraenkt den Patienten sein taegliches Leben unter Normalumstaenden auszuueben. Nach den Schlafattacken fuehlt sich die Person ausgeruht, dadurch dass dieser Schlaf einen voellig regenerativen Effekt aufweist.
Dieser Umstand ist sehr gefaehrlich, durch die staendige Moeglichkeit in jeglicher Situation „einzuschlafen“. Da die Narkolepsie nicht das ganze Symptomtetraeder aufweist, kann seine Differenzialdiagnose (Kataplexie und Schlafattacken) verwirrend und schwierig sein in bezug auf andere Hypersomnietypen. Die Diagnose wird mittels naechtlicher Polysomnographie und dem multiplen Schlaflatenztest gestellt. Die epidemiologischen Studien weisen eine Bevoelkerungspraevalenz von 0.26% ohne Geschlechtsunterscheidung auf ( 1 von 2000). Die Symptome koennen beginnen mit jeglichem Alter, obwohl es ueblich ist, dass sie in der Pubertaet entwickelt werden, mit einer Auswirkungsspitze zwischen den 15 bis 25. Lebensjahr. Die neueren Forschungen listen einen immunologische Angriff auf, die begruendet wird durch Narkolepsie, die neurologische Maengel des Orexinpeptidhormons A und B, aufgrund eines Zelluntergang im Hypothalamus aufweist. Dies eroeffnet Patienten neue Hoffnung, da die Folgen verheerend sind und der negative Einfluss der Krankheit sich in Beschraenkungen im sozialen, familiaeren und beruflichen Bereich zeigt.
Zur Zeit gibt es keine Heilungsmoeglichkeiten und die einzige Alternative ist die Behandlung ueber Pharmaka, ein adaequater Lebensstil und gesunde Ernaehrung, die die Lebensqualitaet der Patienten steigern.

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