Die oberen Atemwege sind eine komplexe und multifunktionale Struktur, die verschieden Organismusfunktionen regulieren und die unter sich gegensaetzlich sind. Diese Komplexitaet ist es Wert, die Analyse der Anatomie der OA in gesunden Personen zu beenden, um besser die Komplexitaet in SAHS-Patienten zu verstehen. Die OA alternieren zwischen respiratorischen und ventilatorischen Funktionen und denen des Magens und der Phonation ( das Sprechen). Diese Funktionen sind zustaendig fuer die olfaktorischen und digestiven Mechanismen, die eben diese Artikulation des Sprechens und des respiratorisch-ventilatorischen Systems erlauben. Die OA werden eingeteilt in Nasenhoehlen, Pharynx und Larynx.
Eine Fehlfunktion in einem dieser komplexen Systeme provoziert einen unterbrechenden Verschluss der OA, welcher zu der Entwicklung von Rhonchopathie und Schlafapnoe fuehrt. Die genauen Gruende dieses pharyngealen Kollaps, die als Resultat den Luftstromstillstand bilden, sind immer noch zu ergruenden, und obwohl eine Vielzahl von anatomischen und funktionalen Faktoren, die in diesen obstruktiven Prozess involviert sind, analysiert wurden, die letzendlichen Gruende sind jedoch immer noch fuer die aktuelle Medizin ungewiss.
Die Nasenhoehlen (Fossae nasales)
Sie bilden den Anfang der OA und der uebliche Eintrittskanal des Luftstroms. Sie werden gebildet durch starre, nicht kollabierfaehige Waende und bei Abwesenheit von pathologischen Faktoren sind sie in den Rhonchopathie- und Apnoeprozessen unbedeutend. Sie bilden getrennte Hoehlen durch eine knorpel-knochen Scheidewand (Septum), mit einigen Waenden, in welchen Knochenrelievs ueberzogen von einer erregbaren Mukosa liegen und die Nasenhoerner, dessen Groessen variabel sind abhaengig vom Blut, das sich in ihnen befindet. Sie werden eingeteilt in: Narinae, vordere Oeffnung der Fossae nasales und Choaene, hintere Nasenoeffnungen.
Pharynx
Es ist der Bereich mit groesster Bedeutung, da in ihm der groesste Teil der obstruktiven Episoden geschehen, die SAHS generieren. Es ist der Ort des luftdigestiven Wegs, der vom retronasalen Teil (Rhinopharynx, Nasopharynx- oder Hoehle) bis zum Eingang des Oesophagus reicht (Hypopharynx). Es besteht aus einem membranoesen kollabierfaehigen Kondukt von weichen Waenden, welches sich von der Kraniumbasis bis zum sechsten Halswirbel erstreckt. Sie zaehlt als Besonderheit, da es ein gemeinsames Segment zum respiratorischen und digestiven System ist. Seine ungefaehre Groesse liegt bei 13 Zentimetern laenge und es wird in verschiedene anatomische Sektionen eingeteilt: Nasale Sektion oder Rhinopharynx; Bukale Sektion und Oropharynx; und die laryngeale- hypopharyngeale Sektion. Die anatomische Region versteht sich zwischen hinterem Pharynx bis zum Larynx hin und besteht aus korpel-knochen Substanz, die besonders sensibel fuer eine Verstopfung ist.
• Rhinopharynx und Nasopharynx.
Es ist der obere Teil des Larynx, hinter den Fossae nasales ueber den Choaenen gelegen. Es besteht aus starren Waenden, ohne Bewegungsfreiheit mit Aussnahme des Velum paladini, der membranoesen und kollabierenden Zone. Der Rhinopharynx kann nicht kollabieren, deshalb geschieht sein Einfluss auf das SAHS nur, wenn sie sich selbst mit einbringt, dies geschieht typischerweise bei Kindern mit Adenohypertrophie.
• Oropharynx . Die mittlere Zone des Pharynx wird so benannt, die zwischen Rhinopharynx und dem Hypopharynx liegt. Der Oropharynx ist der Teil des Pharynx, der sich zwischen einer imaginaeren Linie zum hinteren harten Gaumen befindet und der verlaengerten oberen Kante des Hyoidknochens. Der Oropharynx ist der Teil des Pharynx, der am meisten in die Physiopathologie des SAHS involviert ist, da er kollabierfaehig und anatomisch sehr variabel ist. Er wird eingefasst durch den Palladus und der oberen Kante der Epiglottis. Die obere Oeffnung des Pharynx ist die Epiglottis, die wiederum gebildet wird durch den Hyoidknochen und seinem Knorpelanteil. In der hinteren Kante der Glottis existiert eine Zunge, Epiglottis genannt (Knorpel ist dem hinteren Teil der Zunge unterworfen), welche automatisch den Larynx beim Schluckakt verschliesst, um zu vermeiden, dass eingenommene Nahrung in die Atemwege gelangt. Es enthaelt die Gaumenmandeln, lymphatisches Gewebe, das in den Seitenwaenden gelegen ist. Die Gaumenmandeln sind von unterschiedlicher Groesse und werden haeufig aufgesucht von Entzuendungen, die wir als Mandelentzuendung kennen. Der Oropharynx kann in 2 unterschiedliche Teile
dividiert werden:
– Oropharynx velopalatina: ist der Teil des Oropharynx, den man bei Oeffnung des Mundes sehen kann. Er beinhaltet den weichen Gaumen oder den Velus paladini, gebildet aus Uvula und vorderer und hinterer Mandelsaeule auf jeder Seite; und die Rachenmandeln.
– Basolinguales Oropharynx: enthaelt den Zungengrund, d.h. der Zungenteil der dem lingualen “V“ folgt, ausserhalb der oralen Hoehle liegt und keine Moeglichkeit fuer eine direkte visuelle Untersuchung bietet.
• Hyppharynx oder Laryngopharynx: Es ist der Grund des oralen Kanals, und beginnt an der Spitze der Epiglottis und endet an der unteren Grenze des Cricoidknorpels. Der Hypopharynx ist, aufgrund der digestiven Strecke, nicht mit dem Luftstrom verknuepft.
Larynx
Es ist der Teil des Atemwegs, der wie ein regulierender Sphinkter ueber die Stimmbaender funktioniert. Im obersten Teil des Larynx liegt die Epiglottis, beweglicher Knorpel, der gelegentlich den Luftweg kollabieren lassen kann. Es ist ein nicht kollabierbares starres Kondukt, der den Pharynx mit der Trachea verbindet. Er misst ungefaehr 4 cm und ist ca. 3cm breit. Es ist das Hauptorgan der Phonation. Es ist ein bewegliches Organ, das seine Morphologie an die Phonation und den Schluckakt anpasst. In letzterem erlangt es die groesste Beweglichkeit; Es breitet sich von vorne oben im Ganzen aus, um so die Epiglottis fuer den Nahrungsdurchgang zu verschieben, so dass sie an den Epiglottisseiten entleert werden kann. Seine nicht kollabierende Struktur macht sie fuer den Verschlussprozess irrelevant, ausser fuer pathologische Anomalien wie dem Vorliegen von Tumoren.
Trachea
Die Traches ist ein Roehre von 12 cm Laenge und 2.5 cm Breite. Unter Normalbedingungen ist es eine nichtkollabierbare Struktur, gebildet aus unvollstaendigen Knorpelringen. Die Permeabilitaet der Trachea ist gesichert durch diese 20 Knorpelspangen in Hufeisenform.
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