Der Schlaf wird definiert als “zerebrales Stadium des Organismus, das kontrolliert wird durch das Dienzephalon und dem zerebralen Teil, der charakterisiert wird durch den periodischen und reversiblen Verlust des Bewusstseins; Reduzierung der sensorischen und motorischen Funktion des Gehirns in seiner Wechselwirkung mit der Umwelt und welches intern reguliert wird durch hoemeostatische und circadiaere Mechanismen; und dessen regenerative Funktion nicht ersetzt werden kann durch Ruhe ohne Schlaf oder durch Nahrung, Fluessigkeit oder Drogen. Der Schlaf ist so essenziell wie die Nahrungsaufnahme oder Wasser“. So definiert Michael S. Aldrich, Autor in der Erforschung der Materie, ein biologisches und konduktales Stadium, ein mysterioeses Phaenomen, notwendig fuer das korrekte physische und psychische Funktionieren der Menschen. Es ist bewiesen worden, dass alle Saeugetiere schlafen, obwohl immer noch nicht das Warum festgestellt werden konnte. Im Falle des Menschen, investieren wir ungefaehr ein drittel unseres Lebens in den Schlaf und viele Umstaende, die waehrend des Schlaf geschehen sind immer noch bis heute unbekannt.
Unter normalen Bedingungen wird der Schlafvorgang in verschiedene sich wiederholende Zyklen organisiert, in sequenzieller Form waehrend einer vollen Nachtzeit. Die Zyklen an sich werden in verschiedene Etappen strukturiert, die das Niveau der Tiefgruendigkeit und die einzelnen physiologischen Charakteristika jedes Zykluses befolgen. Jede Etappe oder Phasenveraenderung entspricht einem Wechsel im spezifischen neurophysiologischen Schlafvorgang. Um diesen Unterschied zu stabilisieren beachtet man grundsaetzlich drei Faktoren, den Muskeltonus, die zerebralen Wellen und die Augenmuskelbewegungen. Diese drei Indikatoren und die Wechsel, denen sie unterliegen, erlauben die Festlegung von fuenf Schlafphasen. Diese Information erhaelt man ueber die polysomnographischen Registrierungen, Studien, die man ueber die ganze Nacht hinweg in Schlaflaboren durchfuehrt und die die neurophysiologischen Variablen der Person, die schlaeft, registriert.
Der Schlaf wird eingeteilt in 2 unterschiedliche Stadien oder 2 Schlaftypen. Das erste Stadium wird NREM-Schlaf genannt oder Schlaf der langsamen Wellen und das zweite Stadium, REM-Schlaf oder Schlaf der schnellen Augenbewegungen (rapid eyes movement). Fuer sich werden diese Stadien in Funktionsphasen eingeteilt mit Charakteristika der erworbenen Hirnwellen im Elektroenzephalogramm (EEG). Die ersen vier Phasen entsprechen dem NREM-Schlaf und beinhalten den leichten initialen Schlaf bis zur Tiefschlafetappe. Die letzte Phase ist der REM-Schlaf, der den Zyklus vervollstaendigt und deutliche Unterschiede im EEG gegenueber den Phasen des NREM-Schlafs zeigt.
Die REM- und NREM-Stadien wechseln in 90 bix 110 Minutenzyklen. Ein gesunder Erwachsener durchlebt diverse Zyklen waehrend einer Nacht, die die vier Etappen des NREM-Schlafs und des REM-Schlafs beinhalten. Jeder vollstaendige Zyklus hat eine ungefaehre Dauer von 90 bis 110 Minuten und sie wiederholen sich sequenziell.
Waehrend einer Nacht erlebt jeder Mensch zwischen fuenf und sechs vollstaendige Zyklen. Damit der Schlaf regenerierend ist, sollten die Zyklen diesen Vorgang ohne Unterbrechungen, die ihn zerstoeren koennten wiederholen. Deshalb haben die Schlafzyklen eine unterschiedliche Komposition nach der Nachtzeit. Zur laenge der Periode hin existiert eine unregelmaessige Unterbrechung der REM-Phase und der Etappen der langsamen Wellen (Phasen III-IV). Waehrend der ersten Nachthaelfte ueberwiegen im Schlaf die langsamen Wellen, waehrend der REM-Schlaf gering ausfaellt (die erste Periode sollte nicht laenger als 5 Minuten dauern). Im Gegensatz dazu ist in der zweiten Nachthaelfte die Unterbrechung umgekehrt: es ueberwiegt der REM-Schlaf (progressiv laengere Etappen, sie koennen biz zu 25-30 Minuten erreichen), und der Schlaf der langsamen Wellen verschwindet fast voellig.
Die Schlafstruktur ist nicht immer die gleiche in allen Personen und variiert substanziell nach den persoenlichen Umstaenden und den individuellen Unterschieden, die den Anfang und die Laenge jeder Phase konditionieren. Um diese Entwicklung vorzustellen wird das Histogramm oder Hypnogramm vorgestellt. Ueber diese Graphiken wird der zeitliche Kontext der verschiedenen Phasen des Schlafs repraesentiert und seine Unterbrechung zur Nachtlaenge hin, nimt als Referenz eine Schlafzeit eines erwachsenen Menschen von 8 Stunden Dauer hin.
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