Eine vernuenftige Ausruhphase ist lebenswichtig fuer das Wohl des Menschen und die physiologischen Ereignisse, die waehrend des Schlafs stattfinden, sie sollten orientiert sein an ein Erreichen eines reparierenden Effektes des Koerper und Geistes. Unter Normalbedingungen ist diese Regeneration ein Fakt, und die Mehrheit der Theorien fuehren dazu, zu verteidigen, dass dies der Endpunkt sei. Aber in Patienten mit Unregelmaessigkeiten, die Veraenderungen und Prozesse, die der Organismus waehrend des Schlafs erleidet, muenden in diverse Pathologien oder in eine Verstaerkung von schon anderen existierenden. Die Schlafstoerungen sind sehr haeufige klinische Einheiten in der Bevoelkerung, die auftauchen koennen als verknuepfte Krankheiten oder als assoziierte Symptome zu anderen Pathologien.
Zur Zeit existieren mehr als achzig beschriebene Schlafveraenderungen in der letzten offiziellen Klassifikation, zu denen der Symptomologiequotient summiert werden muss, da die Mehrheit der Krankheiten in ihrem klinischen Bild irgendein Symptom der Schlafveraenderung erteilen. Dank der Fortschritte der letzten 50 Jahre in der technischen Diagnostik, Behandlung und Erforschung der Pathogenese, besetzt die Schlafmedizin einen bemerkenswerten Bereich in der aktuellen Medizin. Seit der Schlaf in den klinischen Bereich einbrach, wurde eine Vielzahl von offiziellen Klassifikationen fuer die Schlafstoerungen vorgeschlagen. Diese Veraenderungen repraesentieren eine mannigfaltige und heterogene Vereinigung von schwer zu vereinbarenden Krankheiten.
Die naechtliche Schlafveraenderung ist, fuer sich gesehen, ein haeufiges Symptom, dass sich in unzaehligen Krankheiten zeigt. Diese Symptomwiederholung und die verspaetete Beschreibung der vielen Pathologien, hat den Forschern erschwert, ein gueltiges und allgemeines Ordnungsprinzip zu finden. Die erste Klassifikation der Schlafstoerungen wurde begruendet aus der Entwicklung des Hauptsyndroms. Dieser erste Denkanstoss fuehrte ueber eine groessere Ernstnehmung der Krankheit zu den Symptomschaeden als klassifikatorisches Fundament. Die moderneren Klassifikationen holen die ersten gaengigen ein, die sich wieder auf die Symptome berufen. Die erste Klassifikation wurde 1979 durch das Gemeindezentrum der Schlafstoerungen erarbeitet (ASDC, Association of Sleep Disorders Centers).
Es wurde unter dem Titel „Diagnostische Klassifikation von Veraenderungen des Schlafs und des Wachens“ veroeffentlicht. In ihr wurden 68 Stoerungen festgehalten, typifiziert in Vereinbarung mit den Hauptsymptomen, die erteilt wurden. Die Forschung ueber die Veraenderung des Schlaf-Wachzykluses hat seitdem immenses Material ueber Typologie, Epidemiologie und Charakteristika aufgeworfen. Von den neuen Fortschritten gedraengt, veroeffentlichte man 1990 eine neue Klassifikation, die internationale Klassifikation von Schlafstoerungen der Amerikanischen Assoziation der Schlafstoerungen (ASDA, American Sleep Disorders Association- international Classification of Sleep Disorders ICSD), in Zustimmung mit der medizinischen Gemeinschaft. 1994 veroeffentlichte die amerikanische psychiatrische Assoziation die vierte Edition des Handbuches der mentalen Stoerungen (DSM-IV) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gruendete 2 Jahre zuvor , im Jahre 1992 die internationale Klassifikation von Krankheiten (ICD 10).
Die neueste Klassifikation ist die, die erarbeitet wurde durch die amerikanische Assoziation der Schlafstoerungen (International Classification of Sleep Disorders) im Jahre 2005, als Aktualisation der 1990 veroeffentlichten. Unter dem Kuerzel ICSD-2 beziehen wir uns heutzutage auf die zweite Edition der internationalen Klassifikation der Schlafstoerungen, die vollstaendigste und aktuellste bezueglich der spezifischen Stoerungen des Schlafs: Schlaflosigkeit, Atemveraenderungen, Hypersomnie, Aenderungen des zirkadiaeren Rhythmus, anormale Bewegungen, verknuepfte Symptome, normale Varianten und Parasomnie, die die 80 verschieden definierten Einheiten gruppieren. Es gibt eine klassische Symptomologie, die vielen dieser Stoerungen und haeufigen Symptomen gemein sind, wie die exzessive Schlaflosigkeit, die wiederholt in den klinischen Krankheitsbildern auftaucht.

Unzaehlige Katastrophen in der Geschichte der Menschheit sind durch menschliches Versagen provoziert worden. In wichtigen Faellen haben die Forschungen gezeigt, dass viele dieser Fehler verknuepft werden koennten mit abgeleitetem Verhalten, dass auf Schlafveraenderungen beruht. Der Schlafentzug beeinflusst auf negativste Weise die kognitive Leistung, es kommt zu Konzentrations- und Aufmerksamkeitsdefiziten, ebenso wie exzessive Schlaefrigkeitsniveaus und Schwierigkeiten, die eine Aufnahme von spezifisch gefaehrlichen Arbeitsaktivitaeten aufzunehmen. Dieser Umstand hat zu internationalen Desastern beigetragen, wie die der Untergang des Exxon Valdez- Tankers (die Reinigungsmassnahmen kosteten 1,978 Mill. €), die nukleare Tschernobilkatastrophe, Ukraine (Kosten von ueber 158.072 Mill. €) und die Challenger Space-Shuttle- Katastrophe ( Raumschifftransport, medizinische Versorgung des Teams und die Ermittlungen danach belaufen sich auf Kosten von ca. 4357 Mill. €). Die realisierten Forschungen ueber die Hauptgruende dieser Katastrophen, zeigen die weitlaeufige Beziehung zwischen den Unfallstunden und dem Schlaefrigkeitsstadium der Arbeiter. All diese verheerenden Ereignisse geschahen in den fruehen Morgenstunden und obwohl es schwer ist zu beweisen, die Logik kommt zu dem Schluss, dass sie provoziert sein koennten durch den Faktor Schlaf, und dass die beteiligten Personen unter Muedigkeit, provoziert durch Schlafentzug, litten.
Die Summe der nur vier Beispiele rechnet sich auf einen Verbrauch von 164.407 Mill. €, was nur die Spitze des Eisbergs der oekonomischen, sozialen und sanitaeren Kosten ist, die durch die negativen Konsequenzen einer schlechten Ruhephase auftreten koennen, quantifiziert im Verbrauch medizinischer Ressourcen, geringere Arbeisleistung und Todes- oder Verletzungsfaelle, provoziert durch assoziierte Veraenderungen des Schlafs. Der oekonomische Verbrauch muss sich der Minderung der Lebensqualitaet der Patienten unterwerfen, die das wahre Problem repraesentieren, dass geloest werden muss.
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