Die europaeische zahnmedizinische Akademie fuer Schlafmedizin stellte 2005 ein Verhaltensprotokoll fuer den Gebrauch von mandibulaeren Vorschubschienen auf.
Untersuchung des Patienten
Bevor eine intraorale Schiene verschrieben wird, ist eine ausgedehnte Untersuchung des Mund- und Zahnraums unverzichtbar, dies unter Verwendung von teschnichen Methoden, mit denen vollstaendige Informationen ueber die Gelenk- und Knochenstruktur und dem Gebiss erhalten werden koennen.
• Untersuchung der Zahnwurzel und Wurzelhaut.
• Allgemeine Zahnuntersuchung.
• Radiographische rundum und laterale Untersuchung.
• Beurteilung von Zunge und weichem Gewebe.
• Bissanomalietyp.
Diese ausgedehnte Untersuchung der Mundhoehle erlaubt uns zu entscheiden, ob der Patient fuer die Therapie mit intraoralen Schienen geeignet ist oder nicht. Bei der Untersuchung sollte das Kiefergelenk und die Gebissposition bewertet werden und es sollten besondere Eigenschafte wie z.B. Ansammlungen in Augenschein genommen werden. Im Falle von Zaehnen, die sich ausserhalb der Zahnreihe befinden, sollten bei der Fabrikation der Schiene gewissen Anpassungen vollzogen werden. Eine gut ausgebildete Zahnreihe ist geeigneter fuer den Gebrauch der Vorrichtung, obwohl zur Zeit und Dank der grossen Auswahl an Schienen selten ein Patient aufgrund seiner Gebissstruktur abgeweisen wird. Bei Patienten, denen Zahnteile fehlen, sollte die Schiene der Wahl einige spezielle Charakteristika fuer den zahnlosen Raum haben.
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